Shabby Chic, Vintage & Upcycling

Da die Begriffe Shabby Chic, Vintage und Upcycling immer wieder in meinem Blog auftauchen und vielleicht nicht jeder damit vertraut ist, möchte ich hier erklären, was die Begriffe bedeuten, wie ich sie interpretiere und warum ich das mag, was dahinter steckt.

Der Shabby Chic ist ein romantischer Wohnstil, bei dem Schönheitsfehler den besonderen Charme ausmachen. Alte Möbel verschiedener Epochen, die sowohl Erbstücke sein, als auch aus Antiquitätenläden oder Trödelmärkten stammen können, werden aufgearbeitet, oft weiß gekalkt oder in Pastelltönen gestrichen und miteinander kombiniert. Angeschlagene Kanten, kleine Kratzer oder andere Fehlerchen tun der Ästhetik keinen Abbruch, sondern werden teilweise sogar bewusst herbeigeführt, da genau sie den besonderen Charme ausmachen. Man darf ruhig sehen, dass die Möbel eine Vorgeschichte haben und aus einer Zeit stammen, die von der heutigen Wegwerf-Gesellschaft weit entfernt war. Diese Idee gefällt mir ganz besonders. Es gibt bereits so viele wunderschöne Massivholzmöbel, die mit etwas Restauration genau meinem Geschmack angepasst werden können, und die zudem meist noch eine bessere Qualität haben, dass ich gar nicht möchte, dass für mich etwas neu hergestellt werden muss. Mein CO2-Fußabdruck auf der Erde fällt so vielleicht (ganz nebenbei) ein klitzekleines bisschen kleiner aus. Man verzichtet im Shabby Chic auch weitestgehend auf Plastik und verwendet stattdessen bevorzugt natürliche Materialien. Typisch sind beispielsweise Holz, Metall, Glas, Ton, Keramik, Leinen, Baumwolle und Spitze.

Gegenstände im Vintage-Stil stammen entweder direkt aus den 1930er bis 1970er Jahren oder sind so gestaltet, dass sie zwar neu sind, aber alt wirken. Toll finde ich gut erhaltene Originale, auf die man manchmal auf Antiquitätenmärkten stößt. Gelegentlich erzählen einem die Verkäufer auch kleine Anekdoten über den Vorbesitzer und den ursprünglichen Gebrauch. Allerdings macht es auch Spaß selbst Dinge künstlich altern zu lassen.

Das Wort Upcycling ist zusammengesetzt aus „up“ und „recycling“ und bedeutet im Grunde das Aufwerten von Gegenständen, die man ansonsten weggeworfen hätte. Auch dieser Trend stellt sich der Wegwerf-Mentalität unserer Konsumgesellschaft entgegen und versucht alten Dingen neuen Glanz und einen neuen Sinn zu geben. Mit ein bisschen Geschick und Kreativität kann man ganz schöne Dinge herstellen. Ideen findet ihr in meinem Blog.

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