Adventskalender Tag 15 – 5 Tipps für nachhaltige Weihnachtsdekoration


Jetzt gibt es den zweiten Teil der Nachhaltigkeitsserie. Diesmal geht es um weihnachtliche Deko.

1. Lametta

Wem die Umwelt lieb ist, der verzichtet auf Lametta. Auch wenn es ein paar Tage schön am Baum glitzert, sollte man sich davon nicht blenden lassen und sich bewusst machen, dass die metallisch glänzende Deko nicht unbedenklich ist. Lametta wird traditionell aus verzinnten Bleistreifen hergestellt. Blei ist ein giftiges Schwermetall, das sich in der Umwelt und im menschlichen Körper anreichern kann. Wenn der Baum kompostiert wird, muss das Lametta vorher komplett entfernt werden. Bleihaltiges Lametta muss zudem über die Problemmüll-Sammlung entsorgt werden. Auch die Alternativen aus Kunststoff sind nicht unbedingt zu empfehlen, denn wie jedes Wegwerfprodukt aus Plastik, belastet auch diese Art von Lametta die Umwelt nur unnötig. In diesem Fall würde ich empfehlen, darauf zu verzichten.

2. Lichterketten

Herkömmliche Lichterketten mit Halogen- oder Glühbirnchen sind wahre Stromfresser. Die effizientere Variante besteht aus LED-Lämpchen und verbraucht vier- bis siebenmal weniger Strom. Zusatztipp: Noch mehr Strom spart, wer eine Zeitschaltuhr mitinstalliert, die die leuchtende Dekoration automatisch abschaltet.

3. Räuchermännchen

Statt der aus China importierten Billigvariante, kann man bei der Wahl seines qualmenden kleinen Freunds auf kürzere Anfahrtswege achten: Der Begriff „Erzgebirgische Volkskunst“ ist geschützt und darf nur auf einem Räuchermännchen stehen, das auch wirklich aus dem Erzgebirge kommt und nicht erst um die halbe Welt gereist ist.

4. Natur statt Plastik

Prinzipiell sind biologisch abbaubare Produkte den Plastikvarianten vorzuziehen. Umweltfreundliche Alternativen sind z.B. Strohsterne, Tannenzapfen und -zweige, getrocknete Zitrusfrüchte, Zimtstangen, Holzdeko, Nüsse oder selbstgemachte Deko aus Salzteig. Wer auf moderne bunte Dekoration nicht verzichten will, kann darüber nachdenken, die Produkte lieber gebraucht zu kaufen. Wer selbst noch viel Plastikdekoration im Haus hat, tut der Umwelt auch keinen Gefallen, wenn er das nun einfach wegwirft. Wer es nicht mehr selbst verwenden möchte, kann es verschenken oder weiter verkaufen.










Weitere Ideen gibt es hier:

 

5. Nachhaltige Onlineshops

Wer nicht selbst basteln möchte, wem Naturdeko nicht gefällt und wer sich auch mit Secondhand-Deko nicht wohlfühlt, der kann sich z.B. auf www.green-your-life.de umsehen. Dort werden nachhaltige Designartikel verkauft.

Liebe Grüße und bis bald,

Eure Michaela

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