Ein Liebesgeständnis [Sponsored Post]


“Can you feel the love tonight? It is where we are”

Ich mag diese Zitat-als-Blogeinstieg-Geschichte. Vielleicht behalte ich das bei. Mal sehen.

Kennt ihr das Bedürfnis, euer gegenwärtiges Gefühl durch einen Song auszudrücken? Gerade wäre es bei mir Elton Johns „König der Löwen“-Ballade. Es war das erste Lied von unserem Hochzeitstanz und wenn ich bei unserem Hochzeitsvideo die Reaktion der weiblichen Gäste darauf anhöre, fanden nicht nur mein Mann und ich, dass wir damit genau unser persönliches Level an Romantik treffen. Sobald die ersten Takte erklingen, lassen die Damen ein Seufzen ertönen, das exakt – wirklich exakt, ich übertreibe nicht – so klingt wie das Seufzen der Beauxbatons-Schülerinnen bei ihrem ersten Auftritt in der großen Halle. Das ist so süß und gleichzeitig bringt es mich jedes Mal zum Lachen.

So. Und warum bin ich nun überhaupt in dieser Stimmung?

Gestern vor genau sieben Jahren sind mein Mann und ich zusammengekommen. Sieben Jahre. Es ist der Wahnsinn, auf was für einen langen gemeinsamen Weg wir zurückblicken dürfen. Und es ist spannend, was für ein noch viel längerer Weg vor uns liegt. Ich bin dankbar für jeden einzelnen Tag. Ich freue mich über all die gemeinsamen Erlebnisse und Erfahrungen und die wunderschöne Zeit, aber ich denke auch an die Tiefen, die wir zusammen überwunden haben und die uns stärker gemacht und enger verbunden haben. Ich weiß, dass das alles nicht selbstverständlich ist und ich mich glücklich schätzen darf. Das tue ich auch. Ich bin glücklich. Mit dir. Danke.

liebesschlosser

Wie feiert ihr eure Jahrestage? Und an die verheirateten Paare unter euch: Feiert ihr eure Jahrestage überhaupt noch oder nur noch euren Hochzeitstag?

Am liebsten mag ich es ja, sich an dem Tag einfach bewusst Zeit füreinander zu nehmen. Zusammen essen gehen oder in die Therme oder einen Spaziergang machen. So was. Es darf schlicht sein, aber von Herzen kommen. So etwas gefällt mir.

Zu unserem Dreijährigen hat mich mein Mann, damals noch Freund, mit einer besonders süßen und, wie ich finde, romantischen Tradition überrascht. Wir sind in der Innenstadt unseres Studienortes spazieren gegangen und er führte mich zur Kettenbrücke. Die Kettenbrücke in Bamberg ist einer dieser Plätze, an denen Verliebte als Symbol ihrer Liebe ein Schloss anbringen und den passenden Schlüssel ins Wasser werfen, damit das Schloss als materieller Stellvertreter für die Liebe immer bestehen bleibt. Genau das hatte er vor. Das Schloss, das er dafür vorher besorgt hatte, war rot und mit einem Taschenmesser hatte er unsere Initialen und ein Herz eingraviert. Es war zwar etwas kitschig, aber auf eine ganz wunderbare Art. Nach vier Jahren hängt es immer noch an der gleichen Stelle. In den letzten vier Jahren bin ich oft daran vorbeigelaufen und es hat jedes Mal ein Lächeln auf meine Lippen gezaubert.

Also ihr Lieben, sucht ihr noch nach einer besonders romantischen Art eurer Liebe Ausdruck zu verleihen? Schaut mal hier, wenn ihr für euren Jahrestag, Weihnachten, Valentinstag, den Geburtstag oder in einem spontanen Anflug an Romantik nun auch Liebesschlösser kaufen wollt.

Alles Liebe

eure Michaela

Ich lebe noch.


Wie beginnt man einen Blogbeitrag, wenn man seit so langer Zeit nichts mehr geschrieben hat?

Ich dachte an Dumbledores Frage an Snape: “After all this time?”

Ich dachte an Irene Adlers SMS an Sherlock: “I’m not dead. Let’s have dinner.”

Ich dachte auch an As Nachricht an die Liars: “I’m still here, bitches. And I know everything.”

Dann dachte ich, dass die ersten beiden Varianten ziemlich pathetisch wären, letztere eher gruselig und ich vielleicht in zu vielen Fandoms bin.

Aber wie fange ich denn nun an? Mit einer Entschuldigung? Mit einer Erklärung? Indem ich mich bedanke? Ich versuche es mit einer Mischung aus allem. Zunächst einmal bin ich euch ein ganz großes Danke schuldig. Danke, dass ihr den Blog nicht aufgegeben habt. Danke, dass ihr mir immer noch folgt. Danke, dass ihr hier immer noch lest. Danke, dass ihr so geduldig mit mir seid. Ich hatte ein schlechtes Gewissen, wenn ich mir die Blogstatistik angesehen habe. Es ist der Wahnsinn, wie oft mein Blog in den letzten Monaten aufgerufen wurde und ich bin euch so dankbar dafür. Proportional zu den Aufrufen nahm aber auch mein schlechtes Gewissen zu: „Ich sollte mal wieder…“, „Ich müsste mal wieder…“, „Jetzt wird es aber wirklich mal Zeit…“

Was soll ich sagen? Es tut mir leid. Ich kam einfach nicht zum Bloggen. Zumal ich so eine „Ganz-oder-gar-nicht“-Mentalität habe. Wenn ich etwas tue, dann möchte ich es richtig machen. Beim Bloggen heißt das für mich: Wenn ich blogge, dann möchte ich es mit einer gewissen Regelmäßigkeit tun und dafür hatte ich im letzten Jahr leider einfach keine Zeit. In den vergangenen zwölf Monaten hat sich in meinem Leben eine ganze Menge getan. Ich habe freiberuflich gearbeitet, ich wurde operiert, ich bin von meinem Studienort weggezogen, ich habe ein sehr interessantes und lehrreiches Praktikum gemacht, das zwei Monate dauerte, ich habe mich besser kennengelernt, ich habe angefangen eine weitere Fremdsprache zu lernen, ich habe mich um Stellen in meiner Traumbranche beworben und eine Zusage bekommen, ich bin noch ein zweites Mal umgezogen, um die Stelle antreten zu können und noch so einiges mehr, was hier allerdings zu weit führen würde. Das Jahr ist an mir vorbeigerauscht und doch habe ich viele prägende Eindrücke und Erfahrungen mitgenommen, die ich sehr zu schätzen weiß und keinesfalls missen möchte.

Ich gehe davon aus, dass ich auch in Zukunft nicht so oft posten kann, wie ich es früher gemacht habe, aber ich möchte versuchen, es wieder regelmäßiger zu tun. Ich nehme mir vor, ein bis zwei Beiträge im Monat zu schreiben und hoffe, dass ihr mir meine Treulosigkeit im letzten Jahr nachseht. Ich jedenfalls freue mich wieder sehr auf den Austausch mit euch!

Liebe Grüße

Eure Michaela

2015 im Rückblick


Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Madison Square Garden in New York City hat Platz für 20.000 Konzertbesucher. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 67.000 mal besucht. Das entspräche etwa 3 ausverkauften Konzertveranstaltungen im Madison Square Garden.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Upcycling: Fledermausboxen aus Toilettenpapierrollen

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